Radiobeitrag und Publikationen zum internationalen Runden Tisch „Arbeit mit Männern zum Thema häusliche Gewalt: effektive Präventionspraktiken, Arbeit mit Gewalttätern“ am 27. und 28. Juli in Kiew

Internationaler Runder Tisch zum Thema „Arbeit mit Männern zum Thema häusliche Gewalt: effektive Präventionspraktiken, Arbeit mit Gewalttätern“ am 27. und 28. Juli 2018 in Kyiv
30. Juli 2018
Informationskampagne „Die Welt ohne Krieg – ein Zuhause ohne Gewalt“ in Sjewerodonezk
7. September 2018
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Die Thematik des internationalen Runden Tisches „Arbeit mit Männern zum Thema häusliche Gewalt: effektive Präventionspraktiken, Arbeit mit Gewalttätern“  sowie der Runder Tisch selbst erhielten vielfältige Resonanz in der ukrainischen medialen Öffentlichkeit:

Unmittelbar nach dem Runden Tisch zum Thema „Arbeit mit Männern zum Thema häusliche Gewalt: effektive Präventionspraktiken, Arbeit mit Gewalttätern“, dass am 27. und 28. Juli in Kyiv stattfand, wurde ein Radiointerview im Studio des ukrainischen Bürgerradios (Radio Hromadske) aufgezeichnet und kann nun auf der offiziellen Website des Radiosenders in russischer Sprache abgerufen werden.

Im Interview diskutieren gemeinsam:

Marjana Senyak – Expertin des internationalen Runden Tisches aus Bosnien und Herzegowina / Kosovo / Kroatien: Psychologin, Traumatherapeutin, Pädagogin und Beraterin für sexuelle Gewalt im Krieg, Mitbegründerin des Medica Zentrums in Zenica, Kroatien, für die Behandlung von weiblichen Vergewaltigungsopfern und kriegstraumatisierten Menschen.

Volodymyr Avdeev, Teilnehmer unseres Schulungsprogramms „Von der Rehabilitierung hin zu Bildung und Praxis der Prävention und Reduktion von häuslicher Gewalt als Kriegsfolge durch die Aktivierung von Männern“, und Initiator der Informationskampagne „Der Mann – Gewinner in seiner Familie?“ in Odessa, Ukraine.

Maria Slesazeck, Projektleiterin „Kriegsfolgen gemeinsam überwinden“, DRA e.V, Berlin, Deutschland.

Nadiia Khomenko, Koordinatorin des Projekts „Kriegsfolgen gemeinsam überwinden“ in der Ukraine, Leiterin der NGO „Land freier Menschen“ (Країна вільних людей), Kyiv / Kramatorsk, Ukraine.

Der Radiobeitrag beinhaltet wertvolle Empfehlungen von der internationalen Expertin Maryana Senyak rund um die Arbeit mit Männern zum Thema der häuslichen Gewalt. Maria Slesazeck und Nadiia Khomenko geben Einblicke in unser Schulungsprogramm „Von der Rehabilitierung hin zu Bildung und Praxis der Prävention und Reduktion von häuslicher Gewalt als Kriegsfolge durch die Aktivierung von Männern“ und sprechen über die Präsentation der Ziele und Ergebnisse des Programms. Darüber hinaus berichtet Volodymyr Avdeev, einer der 14 Teilnehmer dieses Programms, über seine persönlichen Erfahrungen während des Projekts und über die Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit zum Thema häusliche Gewalt.

Das Interview können Sie hier anhören (Sprachen: Russisch)

Eine Resonanz erhielt der Runde Tisch auch in den regionalen Printmedien: In den Artikeln erfahren die LeserInnen, wie der Runde Tisch verlief und wie die TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen des Runden Tisches die aktuelle Lage hinsichtlich der kriegsbedingten häuslichen Gewalt in der Ukraine einschätzen.

Zusätzlich finden die LeserInnen drei Interviews mit Männern, die an unserem Bildungsprogramm „Von der Rehabilitierung hin zu Bildung und Praxis der Prävention und Reduktion von häuslicher Gewalt als Kriegsfolge durch die Aktivierung von Männern“ teilgenommen und in dessen Rahmen eigenständige Kleinprojekte durchgeführt haben: Männerseminare und Informationskampagnen zum Thema der häuslichen Gewalt. Im Interview beantworteten die Männer folgende Fragen: Warum haben sie sich für unser Projekt entschieden und welche Erfolge und Schwierigkeiten gab es bei der Umsetzung ihrer Kleinprojekte, die sie im Rahmen unseres Bildungsprogramms realisiert haben?

Die russischsprachigen Interviews und Beiträge können Sie hier nachlesen.

Zur Erinnerung: Der internationale Runde Tisch zum Thema „Arbeit mit Männern zum Thema häusliche Gewalt: effektive Präventionspraktiken, Arbeit mit Gewalttätern“ fand am 27. und 28. Juli 2018 mit 30 internationalen ExpertInnen aus Ländern statt, deren Gesellschaften von Kriegshandlungen betroffen waren oder sind: die Ukraine, Georgien, Armenien, Russland, die Republik Moldau, Kroatien und Bosnien und Herzegowina.